
Hagelforschung
in der Schweiz
Hagel führt in der Schweiz immer wieder zu grossen Schäden. Im Vergleich zu anderen Wetterphänomenen und Naturgefahren ist Hagel jedoch relativ wenig erforscht. Das Mobiliar Lab für Naturrisiken hat über die letzten mehr als 10 Jahre viel dazu beigetragen, die Messung und Beobachtung für Hagel in der Schweiz zu verbessern.
Im Vergleich zu anderen Naturrisiken wissen wir über Hagel bis heute relativ wenig. Ein Grund dafür ist, dass es schwierig ist, eine genügend gute Datengrundlage zu schaffen. Doch wie erfassen wir überhaupt Hagel?
In der Schweiz ist Hagel vor allem mit Hitzegewittern im Sommer assoziiert. Die Entstehung von Hagel bedingt starke Aufwinde, welche Wassertropfen in die kalten Luftschichten in der Höhe tragen können.
In der Schweiz hagelt es von April bis September durchschnittlich an 33 Tagen. Die Regionen, in denen Hagel am häufigsten auftritt, sind der Jura, das Napfgebiet und das Südtessin.
©Victoria Duretta
Die Schweiz gehört zu den Ländern mit der grössten Hagelgefährdung Europas. Es gilt daher nicht nur im Ereignisfall Schutz zu suchen, sondern auch möglichen Schäden frühzeitig vorzubeugen.
Lernmodule Hagel
In vier Lermodulen wird aktuelles Forschungs- und Praxiswissen zu Hagel und zu dem von Hagel ausgehenden Risiko in der Schweiz vermittelt.








